2. Deutscher Jugendcup – 2. Platz für Malin Krüger, 5 Finalteilnehmer aus der Sektion Frankfurt & ein neues Landeskadermitglied!

Lea Büsgen in der Quali
Lea Büsgen in der Quali

Am 6. April kamen wieder die besten Kletterinnen und Kletterer Deutschlands zusammen, um sich im Bouldern zu messen, diesmal in Braunschweig zum 2. Deutschen Jugendcup, darunter auch 11 Starter aus der Sektion Frankfurt.

Die Boulder waren von Lars Bell und Jonas Baumann geschraubt, was sich auch deutlich am Stil bemerkbar machte, mit dem einige Athleten besser, andere schlechter zurechtkamen. Da das Greifhaus in Braunschweig so gut wie nur gerade Wände zu bieten hat, waren die Boulder ziemlich plattig.

So kam es, dass einige, die letztes Mal gut abschnitten hatten, jetzt weiter hinten lagen und anders herum.

 

Qualifikation


In der Jugend B qualifizierte sich Malin Krüger, die auch beim ersten Deutschen Jugendcup schon 6. wurde, souverän als erste für das Finale,in der Jugend A waren es bei den Mädchen Lea Büsgen, Esther Nibler und Wiebke Weber sowie Moritz Muss bei den Jungs.

5 Finalteilnehmer aus Frankfurt! – Teamwork und gute Anleitung des Trainers (Andreas Vantorre) waren maßgebend für die fast 50-prozentige Finalteilnahme!

 

Finale

Finalteilnehmerinnen der Jugend A weiblich
Finalteilnehmerinnen der Jugend A weiblich

Die Stimmung im Finale war deutlich lebendiger als in der Qualifikationsphase, jedes Mal, wenn ein Boulder getoppt wurde, tobte die Halle. Auch die Boulder waren nun deutlich dynamischer, also mit koordinativ anspruchsvollen Zügen und Sprüngen, als in der Qualifikation, was die Spannung noch um einiges erhöhte.

Letztendlich wurde Malin Krüger 2. bei der weiblichen Jugend B. Noch mal herzlichen Glückwunsch dafür!

Warum war sie so erfolgreich?

„Einmal wegen der Unterstützung von Team und Trainer, aber auch, weil ich trotz des schwierigen Einstiegs nicht aufgegeben habe.“

Lea Büsgen wurde 5. in der weiblichen Jugend A, Wiebke Weber sicherte sich den 9. und Esther Nibler den 10. Platz, Moritz Muss wurde in der männlichen Jugend A 7. Alles in Einem sehr starke Leistungen!

Nebenbei haben wir ein neues Landeskadermitglied zu vermelden: Herzlich Willkommen Manon Stenzel! Wir hoffen, dass du weiterhin so erfolgreich sein wirst!

 

Ergebnisse


Weibliche Jugend B

  • 2. Malin Krüger
  • 29. Lara Bäzol
  • 38. Luisa Kneppel

Weibliche Jugend A

  • 5. Lea Büsgen
  • 9. Wiebke Weber
  • 10. Esther Nibler
  • 12. Emma Bernhard
  • 15. Manon Stenzel
  • 19. Alina Langenbach
  • 24. Liv Grete Sattler

Männliche Jugend A

7. Moritz Muss

2. Platz für Malin Krüger
2. Platz für Malin Krüger

Leider mussten wir diesmal auf Frederik Schmelzer in unserem Team verzichten, da er krankheitsbedingt kurzfristig ausfiel. Schade, weil er letztes Mal so gut abgeschnitten hatte (9. Platz) :(  Wir wünschen dir gute Besserung Fredi!

 

Athletenperspektive


Etwas nervig war, dass der Wettkampf in Braunschweig war. So dauerte die Anreise mit Staus gut viereinhalb Stunden. Dann ging es ins Hotel, abends noch mal viele Kohlenhydrate reingeschaufelt und früh ins Bett gegangen, um am nächsten Tag fit zu sein.

Leider war alles andere der Fall, als ich an diesem wichtigen Tag aufwachte. Es war mir ziemlich schlecht und ich wusste nicht, ob ich überhaupt starten soll. Trotzdem entschied ich mich dafür, hinzugehen und mein Glück zu versuchen. Beim Aufwärmen ging alles gut und ich kam gut in den Wettkampf rein. Es lief dann sogar so gut, dass ich nach 40min vor Ende schon aufhören und die Laufkarte abgeben konnte. Das hatte ich nicht erwartet.

Jedoch gibt es gute Gründe für das gute Abschneiden unseres Teams und meiner Wenigkeit; während der Qualifikation arbeiteten wir richtig gut als Team zusammen, jeder hat jedem erklärt, wie der eine oder andere Boulder zu lösen sei und zusätzlich erhielten wir noch sehr gute Tipps von unserem Trainer, Andreas Vantorre bzw. Andi, wie wir ihn nennen. Und natürlich hat man sich auch kräftig gegenseitig angefeuert und mentale Unterstützung gegeben.

Die Boulder fand ich sehr schön und sie lagen mir besser als beim letzten Mal, jedoch hatte ich mit den dynamischen und koordinativ anspruchsvollen Zügen im Finale sehr zu kämpfen, da fehlt mir einfach die Koordination.

Trotzdem hat mir das Finale sehr Spaß gemacht und ich habe mich gefreut, nach zwei Jahren und dem letztjährigen Verzicht der Teilnahme des Deutschen Jugendcups, mein zweites Finale dieses Wettkampfformates bestreiten zu dürfen.

Es fühlt sich gut an, wieder zurück zu sein. Insgesamt war es ein zwar anstrengender, aber schöner Tag und die lange An- und Abreise hat sich dann doch noch gelohnt :)

Fotos: Fam. Büsgen und Fam. Krüger

Artikel: Wiebke Weber

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