Vollgepackt bis zum Rand war das vergangene Jahr mit Aktionen für die KLETThERAPIE:

Praktisch ohne Pause war so gut wie jede Woche etwas los. Hier die – unserer Meinung nach – beachtliche Bilanz:

Wie funktioniert das Sichern?

Januar – Februar: Je 7 Kurstermine für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, parallel in Frankfurt und Kelkheim. November – Dezember folgten weitere je 7 Termine. Diese Kurse, für neu Hinzugekommene aber auch als Wiederholung und Aufbau, sind ständig ausgebucht. Die schon Erfahrenen durften auch schon das Sichern versuchen.

Partnercheck

Eine wichtige Konzentrationsübung, natürlich unter Aufsicht und mit Hintersicherung durch eine erfahrene Betreuerin.

Zwischen März und Oktober gab es eine Reihe von Aktionstagen in Zusammenarbeit mit verschiedenen sozialen Einrichtungen:

Erfolgserlebnis; auch für Ergotherapeutin Maxime

Die „Caritas“ kam an 4 Terminen mit einer Gruppe Erwachsener mit den unterschiedlichsten Handicaps. Bei einigen schon „alten Bekannten“ konnten wir uns hier, wie auch bei anderen Gruppen, über deutliche Fortschritte freuen.

Blinde Therapeutin Svenja beim Sichern

Einmal wurde unser Team noch durch Svenja verstärkt. Von Geburt an blind, aber als Therapeutin tätig und schon mit Erfahrung im Klettern, bewies sie, dass das Sichern auch mit einem solchen Handicap durchaus möglich ist. Eine willkommene Bereicherung.  Svenja macht auch öfter in unserer integrativ ausgerichteten Gruppe der Vormittags-Kletterer mit. Ende März hatten  wir eine Gruppe Schüler der „Victor-Frankl-Förderschule“. Sie wurde vom Malteser Hilfsdienst unterstützt. Mit mehreren auf Rollstühle angewiesenen Teilnehmern war der Bedarf an Betreuung hier besonders hoch.

Betreuer klettern mit und helfen
Kamerafrau in der Wand

An weiteren 4 Terminen zwischen März und Oktober konnten wir eine Gruppe der „Initiative Allenstein“ betreuen. Auch sie kommen gerne immer wieder. Ein ganz besonderer Tag war mit dem Besuch eines Fernsehteams verbunden, die während des normalen Trainings einen schönen Kurzfilm für RTL Regional produzierten.

Auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung, die Frankfurter Rundschau und die Ärztezeitung berichteten mehrmals sehr positiv über die KLETThERAPIE

Emotion bei der Johanniter-Gruppe

Für die „Lebenshilfe Frankfurt“ konnten wir im April und Oktober zwei schöne Trainingstage durchführen. Im Juli hatten wir zusätzlich die Johanniter zu Gast. Sie kamen mit gleich 22 teils mehrfach behinderten erwachsenen  Teilnehmern aus ganz Deutschland und einem großen Aufgebot an Betreuern. Da das unsere Kapazitäten gesprengt hätte, wurden sie an diesem langen KLETThERAPIE-Tag in zwei Gruppen aufgeteilt. Über die zeitweise sehr emotionalen, aber durchweg guten Erfahrungen haben wir im vorigen Heft berichtet.

Zitat aus einem Brief der Johanniter: "Für uns Betreuer war es eine unglaubliche Freude zu sehen, wie einer nach dem anderen im wahrsten Sinne des Wortes über sich hinausgeklettert ist."

Eltern sichern an den Eschbacher Klippen

Gleich zweimal waren Gruppen der KLETThERAPIE dieses Jahr an den Eschbacher Klippen zum Klettern am richtigen Fels. Einmal die Teilnehmer des KLETThERAPIE-Treff aus Kelkheim, bei dem Eltern ihre Kinder oder Partner in Eigeninitiative  sichern.

Entdeckung am Rande, an den Eschbacher Klippen
Ausbildung am Sicherungsgerät

Und dann auch die Teilnehmer des Kurses für Kinder und des „Betreuten Kletterns für Erwachsene“ aus Frankfurt. Diese von Georg  und seinem Team organisierte Gruppe trifft sich regelmäßig und ganzjährig einmal im Monat. Zukünftig soll die Gruppe unter dem  Namen „Vertikal Gemeinsam“  ganz selbständig werden und sich zweimal monatlich zum Klettern treffen, nur noch unterstützt von einem kleinen Trainerteam. Um das zu ermöglichen, wurden die Teilnehmer intensiv im Sichern geschult.

Lions-Club-Mitglieder beobachten
unser Sicherungstraining der Eltern

Ganz besonderen Wert legen wir auf die Nachhaltigkeit unseres Trainings.  Für die Kinder und Jugendlichen dient dem, neben den immerhin je 14 Kursterminen in Kelkheim und Frankfurt, vor allem die Ausbildung der Eltern im Klettern und Sichern sowie die Einrichtung des KLETThERAPIE-Treff. Mit großer Begeisterung wurde dieses Angebot unter der Leitung von Frank bis hin zum Sturztraining durchgeführt. An einem dieser Trainingstage konnten wir in Kelkheim auch Angehörige des Lions Club Frankfurt Paulskirche begrüßen. Die KLETThERAPIE wird von den „Lions“ jetzt jährlich finanziell unterstützt und die Herren konnten sich im Gespräch mit Monika ausführlich informieren. Auch die Betreuer und Helfer tragen dazu bei, indem sie, soweit es ihnen möglich ist, auf die ihnen zustehenden  Aufwandsentschädigungen verzichten. 

Ebenso großzügige Unterstützung erhalten wir von mehreren anderen Institutionen wie der HandicapAid Stiftung und von Fraport. Aber auch viele Privatpersonen helfen uns finanziell in erheblichem Maße. Dafür sind wir nicht nur sehr dankbar, sondern ohne das wäre dies alles gar nicht zu Kosten durchzuführen, die für die Teilnehmer tragbar wären.

Unserem großen treuen Betreuer-, Therapeuten- und Trainerteam möchten wir für Ihr enormes Engagement ganz besonders danken. An insgesamt 55 Terminen waren wir in diesem Jahr praktisch jede Woche im Einsatz.

Wir freuen uns auf das nächste Jahr!

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